BETRIEB DER DEPONIE

Anlagenbereiche

Die für den Betrieb erforderlichen Anlagenbereiche:

sind durch den bisherigen Betrieb des Tagebaus Niederlehme sowie der Erdstoffverwertungsanlagen vorhanden und werden weitergenutzt. Organisatorisch und personell wird die DK I – Deponie analog zum bisherigen Tagebau betrieben.

Der Eingangsbereich des Tagebaus Niederlehme wird über folgende Bestandteile verfügen:

Der Sicherstellungsbereich für die Ablagerung von Abfällen ist mit einer Mindestgröße von 200 m² innerhalb des basisgedichteten Bereiches vorgesehen.

Anlagenbetrieb

Die Abfallanlieferungen für die DK I – Deponie erfolgen über die Zufahrtsstraße zum Deponiegelände. Gemäß den Anforderungen des § 8 Abs. 4 der DepV werden die Abfälle bei der Anlieferung einer Annahmekontrolle unterzogen. Dabei erfolgen:

  1. Prüfung, ob für den Abfall die grundlegende Charakterisierung vorliegt,
  2. Feststellung der Masse, des Abfallschlüssels und der Abfallbezeichnung gem. Anlage zur Abfallverzeichnis-Verordnung,
  3. Kontrolle der Unterlagen nach § 8 Abs. 3, Satz 6 der DepV auf übereinstimmung mit den Angaben der grundlegenden Charakterisierung,
  4. Sichtkontrolle vor und nach dem Abladen
  5. Kontrolle auf Aussehen, Konsistenz, Farbe und Geruch, die in begründeten Einzelfällen auch beim Einbau des Abfalls erfolgen kann.

Nach der Eingangskontrolle und dem Verwiegen der Abfälle werden die Fahrzeuge zu den ausgewiesenen Ablagerungsbereichen der Deponie geleitet und die Abfälle auf den jeweiligen Einbauflächen abgekippt. Anschließend werden die Abfälle mit Raupen bzw. Radladern und einer Walze eingebaut, um eine höchstmögliche Verdichtung der abgelagerten Abfälle zu erzielen und die Eigensetzungen des Deponiekörpers auf ein Minimum zu beschränken. Zur Vermeidung von Staubemissionen beim Abfalleinbau erfolgt am Einbauort eine Befeuchtung staubender Abfälle mittels rückgeführtem Sickerwasser.

Betriebszeiten

Die Anlieferung und der Einbau von Abfällen erfolgt in folgenden Betriebszeiten: